Im Stück „Happy Bones“ zeigt er Objekt-Theater in seiner rohesten Form und seinen unendlichen Möglichkeiten.
Ein Haufen Knochen, alle aus verschiedenen Teilen der Welt zusammengetragen, ein kleiner Sarg und ein Panda Stofftier. Wie ein fröhlicher Alchemist lässt der Puppenspieler Figuren, Emotionen und Verstrickungen aus lebloser Materie entstehen. Einfache Knochen erzählen, ohne ein einziges Wort zu verwenden, ihre Geschichten über Einsamkeit. Wer ist die Puppe und wer ist der Puppenspieler? Wer ist tot und wer ist lebendig?
Eine dadaistische Partitur, eine ironische schwarze Komödie, die in jeder Sekunde die Perspektive des Zuschauers verändert, überrascht und zum Lachen bringt. Bis man merkt, dass man nur ein Teil eines größeren Spiels ist. Ein Spiel des Todes.